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Stefan HIERLÄNDER - Drei-Jahres-Vertrag bei Sampdoria

06.08.2008

Quelle: laola1.at

Kärnten-Talent Hierländer zu Sampdoria Genua

Wien – Alexander Manninger kennt sie schon ziemlich gut.

Jürgen Säumel wird sie bald kennen lernen.

Und Stefan Hierländer träumt bereits von ihr. Die Serie A.

Eine der besten Ligen der Welt hat es dem jungen Kärntner angetan.

Dreijahres-Vertrag bei Sampdoria

Darum ist er mit 17 ausgezogen, um sie alsbald zu erobern.

„Ich habe bei Sampdoria Genua einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben. Es ist eine Riesen-Herausforderung für mich“, jubelt der Mittelfeldspieler im Gespräch mit LAOLA1.

Konkret sieht der Deal wie folgt aus: Hierländer, der aus der Akademie von Austria Kärnten stammt, wird vorerst in der Primavera zum Einsatz kommen.

In der Primavera messen sich die Jugendteams der Serie-A-Klubs – von Inter bis Juventus ist alles vertreten.

Hoffnung ist berechtigt

Hierländer denkt aber schon weiter: „Ich will so schnell wie möglich zu den Profis. Mein Ziel ist es, nach zwei, drei Jahren in der Serie A zu spielen.“

Großen Anlass zur Hoffnung gibt ihm die Philosophie des italienischen Spitzenklubs.

„In Genua baut man sehr auf junge Spieler. Jedes Jahr schaffen es rund fünf Spieler aus der Primavera in die Serie A.“

Bald mit Cassano und Co.?

Die bekanntesten Gesichter in der momentanen Sampdoria-Profimannschaft sind Nationalspieler Antonio Cassano und Vincenzo Montella.

Mit ihnen will Hierländer bald spielen. Auch wenn er weiß, dass der Weg dorthin noch ein langer ist.

„In Italien ist der Weg sicher steiniger, aber ich habe große Ziele, will international spielen.“

Freiburg, Genua oder doch Bundesliga

Starke Ansagen von einem Jungspund (3.2.1991). Allerdings bezieht der Kärntner sein Selbstvertrauen aus den jüngsten Ereignissen.

Hierländer hatte nämlich die Qual der Wahl: Zu Freiburg, nach Genua oder bald Bundesliga mit Austria Kärnten.

„Die Möglichkeit in Kärnten Bundesliga zu spielen war natürlich da. Es wäre sogar sehr leicht gewesen. In Österreich ist es generell zu leicht“, sagt der Offensiv-Allrounder gegenüber LAOLA1.

"Die größere Herausforderung"

Auch der SC Freiburg war am Ende keine ernste Option mehr.

„Ich hatte auch ein Angebot von Freiburg und war auch vor Ort, um mir das anzuschauen. Allerdings hätte ich in der Akademie bei der U19 gespielt.“

Zu wenig für den ambitionierten Youngster: „Jetzt spiele ich in Genua in einer höheren Kategorie, als in Freiburg. Das ist die größere Herausforderung, auch wenn es ungleich schwieriger ist.“

Eine andere Welt

Dank Manager Max Hagmayr, der den Deal mit den Italienern einfädelte, steht Hierländer nun vor dem spannenden Abenteuer Genua.

„Bei unserem Lokalaugenschein habe ich einen andere Welt gesehen. Sampdoria ist nicht irgendein Verein, sondern ein angesehener Serie-A-Klub. Es ist alles professioneller, als in Österreich.“

Wohnen wird der 17-Jährige („Heimweh könnte natürlich kommen“) in einem eigenen Haus für Nachwuchsspieler.

Dort wartet eine perfekte Rundumbetreuung samt Italienisch-Kurs.

Und in einigen Jahren warten vielleicht die Superstars Kaka, Totti und Co. als Gegner.

Kurt Vierthaler